Fesch

Mode ist ja so ne Sache. Ne Geschmacksache. Ich zum Beispiel finde grob geschätzte 93 Prozent der Klamottenkombis, die stilinberlin so für photographierens- und bloggenswert hält, stillos und eher schlimm. Aber egak. Denn was hier in unserem kleinen märkischen Dorf dazu dient, anders als der Mainstream auszusehen und damit zum Klischee der Berlin-Hipness beiträgt, ist andernorts vielleicht ein Weg, Vorurteile über Mode abzubauen. Explizit auch auf stiliniberlin bezieht sich zum Beispiel ein Projekt des Goethe-Instituts Ägypten und der Fotografin Claudia Wiens “Cairo Looks”. Und was tragen die Menschen in Kairo so auf dem Leib? Burka und Kaftan. Was sonst?

3 Kommentare

  1. Das was stilinberln bringt, kann man eigentlich nur von MItte bis Prenz´lberg tragen. In diesem Radius müßte man mit den Klamotten dann immer im Kreis laufen. Ich meine, quitschgelbe Röhrenjeans? Das reicht in Wedding oder Moabit um eine in die Fresse zu bekommen.

  2. Ich will auch ein Bildchen neben meinen Kommentaren! Wie geht’n das? Ich mein, ich kann doch nicht ohne alles rumlaufen, wie nackig ist das denn…

  3. schnucki, schaustu gravatar.com!

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