Auf ein Neues

Tief hängt das Grau, fast dunkel ist es und die Mauern sind eiseskalt. Am Fenster sucht eine halbleere Sektflasche ein wenig Wärme und Zuneigung und schmiegt sich in den Vorhang, während über allem noch ein Bratfettgeruch liegt, der anfänglich so tut, als korresponidere er mit einem Bratfettfilm, der sich längerfristig auf den Dingen eingerichtet hat. Aber bald schon bestimmt der Geruch der letzten Zimtplätzchen den Raum und nun ist es wirklich dunkel und schwarz und schon wieder vorbei. Und wieder ist dieser Anfang so komisch in Watte gepackt. Wäre es nur ein gewöhnlicher Tag, er wäre mal wieder so unauffällig, dass sich kaum jemand an ihn erinnern würde. Und weil er eben auch ein gewöhnlicher Tag ist, ist auch nicht alles zu Ende gegangen. Die eben noch gezähmten Monster melden sich schon wieder, und es scheint, als ändere sich diesbezüglich wenig.

Weitermachen.

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