Kind und Karriere

Meine Idee, Kind und Karriere zu vereinen, löst sich gerade in Luft auf.

Die Idee war, kurz gesagt, beide Eltern arbeiten Teilzeit, damit beide viel Zeit fürs Kind aber auch Beziehung sowie Haushalt haben und dennoch reicht das Geld für ein kleines feines Leben und die Jobs stellen eine Herausforderung dar.

Die Kohle, die sich mit Jobs verdienen lässt, die es als Teilzeitstellen gibt, reicht zwar knapp für ein kleines Leben, aber fein können wir streichen. Eigentlich braucht familie heute in der BRD mehr als ein volles Gehalt fürs dauerhaft gute Leben. Also reichen auch rein rechnerisch zwei halbe Gehälter kaum aus, um eine Familie auf mindestens mittlerem Niveau dauerhaft zu ernähren.
Abgesehen von der wirtschaftskriseligen Frage, ob mensch überhaupt nen Job bekommt, bedeutet das, mindestens ein Elternteil hat keine rechte Zeit für Kind, Beziehung und so. Vielleicht ist das nur meine persönliche Sicht, weil ich neben dem Job noch so hohe Ansprüche an mein Familienleben inklusive ausufernder Sozialkontakte und Hobbies habe. Sicher ist das so ne Art Luxusproblem für viele. Vielleicht ist das Leben aber auch mehr als Maloche und Feierabend abgeschafft mit der Bierpulle vor der Glotze und das Kind nur am Sonntagmittag wach erleben.
Sicher, Kinder werden größer, sie gehen in die Kita und zur Schule, dann sind sie eh viel außer Haus, da können die Eltern dann auch getrost Geldverdienen in dieser Zeit. Aber das sind eben keine 50 bis 60 Stunden die Woche. Und die sollten schon für’s täglich Brot aufgewendet werden, damit es auch mal Torte gibt. Das ist kein Problem für viele jungdynamische Kinderlose. Aber mit dem Nachwuchs hat mensch bei solcher Arbeitszeit nur perifer Kontakt. Dafür hab ich den nicht gezeugt. Also keine Torte. Dafür Kompromisse. Und vielleicht ein anderes Bier.
Wie das Land, so die Familienpolitik. Entweder Kind oder Karriere. Der fremde Mann, der Dir Deinen Snowboardurlaub finanziert, ist übrigens dein Vater, mein Kind. Und die Frau, die sich so nett um Dich kümmert, ist die Erzieherin aus der Kita, Mama ist auf Dienstreise.

Versteht jemand, was ich problematisch finde? Ich hätte in den kommenden 20 Jahren neben dem Job gern noch ernsthaft Zeit für ein Privatleben mit Kind und will dennoch nicht nur trocken Brot essen. Nicht, dass es gerade so wäre, aber die Tendenz zeigt eher in diese als in die andere Richtung. Entweder Zeit fürs Kind oder Karriere und damit mehr Moneten. Man kann wohl nicht alles haben. Von wegen her mit dem schönen Leben. Oder?
Ich bin ein wenig müde. Als ich um 20:00 Uhr von der Arbeit heimkam, habe ich mich noch ein Stündchen ums Kind gekümmert, dann Ämterkram erledigt und ein paar Telefonate und Mails freundschaftlicher Natur erledigt. Ich könnte jetzt schlafen, aber wollte das mal ansprechen. Aber vielleicht bin ich zu müde, um mich verständlich zu machen. Wie wäre das erst, wenn ich eine volle Stelle hätte? Ach so ja, der Teil mit dem Kind und so Hobbies fielen dann weg. Ach nö.

schneepunkerin

schneepunkerin

Februar

heute hast du halbzeit. ich mag dich. mein monat. lass dich umarmen. wir brauchen wärme in dieser zitterkalten zeit. und märz kann ja jeder.

(ich habe eigentliche keine ahnung, worum es geht, aber wollte trotzdem mal meine position vertreten. andere haben sicher auch ihre gründe. ist auch ok.)

Grau on Air

Radio swan is down...
(cc: by-nc-sa)

Am kommenden Freitag, also übermorgen, bin ich ab 20 Uhr für ein Stündchen beim OKB im Radio. Der Moderator sagte was von literarischem Talk, es geht um ins Netz schreiben und was da alles dazu gehört. Don Dahlmann ist auch da.
Wenn Ihr mich also hören wollt, wie ich Märchen erzähle (ach nee, das ist ja was anderes), wie ich in einem alten Medium die mediale Avantgarde darstelle, dann am Freitagabend an die Radiogeräte!

UPDATE: Mittlerweile gibt es eine Ankündigung für die Sendung beim OKB. Klickst Du hier.

Verlassen

Roman hatte den Schlüssel verloren. Das war im egal. Das Wetter war wie wenn im Februar ein paar weniger kalte Tage den Dreck der letzten Zeit sichtbar werden lassen. Grau mit dreckigem Grün in den Rabatten. Es war aber gar nicht Februar, der soll erst noch kommen. Andernorts hätten Stadtobere zu wichtigen Anlässen die Rabatten saftig lackieren lassen. Hier passten sie zum Beton, der nach verfallendem Hochbunker aussah, moderne Architektur einer ehemals überlegenen Ideologie darstellte und zwar Hauptbahnhof hieß, auch wenn es sich in dieser Sprache kaum aussprechen ließ, aber keiner war.

Roman hatte die Tür hinter sich zugezogen, ohne noch einmal um die Ecke auf sein Bett zu schauen. Da lag eine mit dem Bauch auf der Matratze, der kleine blonde Pelz, den sie über dem Po hatte, leuchtete in dem dreckigen Licht, dass durchs Fenster in das Schlafzimmer schien. Sie schnarchte dezent und roch nach der Nacht. Liegen lassen.
Er ging den Weg hinauf, an der Nähstube, den zwei Kirchen und drei Sonnenstudios vorbei und durch die kleine Gasse zwischen den Wohnblöcken zu der Wellblechhütte, die sich Supermarkt nannte und nahm den Bus, voll mit jungen müden Männern in zerschlissenen Jogginganzügen und wachen jungen Frauen, die alle aussahen, als wollten sie hier weg und deshalb zuviel Rot auf ihren Lippen hatten. Da saß eine, die grüßte ihn, als er kurz nach der Gummifabrik sich durch die stehenden Fahrgäste hindurch ans Ende des Busses gekämpft hatte. Er stieg schweigend am Stadion aus. Sitzen lassen.
Er lief den Abhang hinab in Richtung der Mall, von dort den anderen Hang hinauf, vorbei am Theater. Gestern gab es dort ein Kostümstück über die Intrigen und Gehässigkeiten in den Beziehungen der oberen Zehntausend. Vor 120 Jahren war das Gesellschaftskritik. Heute wurde es selbst hier hinter den großen Wäldern so ironisch gebrochen gespielt wie das Leben in den wirklich großstädtischen Daseinslaboren der aus all den Hiers dieses Kontinents ausgebrochenen Kindern gutverdienender Eltern. Wahrscheinlich war der Regisseur so ein selbstverliebtes Arschloch mit wunderschöner aber debil grinsender Häschenfreundin, der selbst ein paar Jahre in einer Metropole verbracht hatte, um dort allen zu zeigen, wie sehr er die verachtete, deren größtes Klischee er war. Nun ließ er sich hier als der verlorene Sohn feiern und zeigte allen, wie blasiert die Menschen sind, bei denen er sich so unwohl fühlte, als er geflohen war vor dem intelektuellen Unverständnis derer, die ihn nun feierten. Wichser. Dachte Roman und dachte an Häschenfreundinnen mit debilem Grinsen die vor ihm in die Knie gehen und an seinem Gürtel nesteln. Wen die Toiletten in den Zügen nicht so widerlich wären. Fallen lassen.

Rund einen Kilometer nach dem Theater waren aus den Gründerzeithäusern Baracken geworden, die den Bahnhof ankündigten. Welchen Zug? Egal, sagte sich Roman und nahm dennoch den, mit dem er damals gekommen war. Er suchte sich ein freies Abteil. Auf dem Viadukt, keine drei Minuten nach der Abfahrt des Zuges, konnte er die Kotze nicht mehr halten.

Toll, was in Berlin alles Schönes zu sehen ist


try. from hermsfarm on Vimeo.
(via)

Und toll, dass ich so tolle Leute kenne, die so tolle schöne Dinge machen.

Du kannst so hässlich sein

Ich hab mir irgendwann mal vorgenommen, hier nichts zu posten, was eh überall zu finden ist. ich weiß, dass das manche quasi als einen verrat an der idee der vernetzung im online-universum sehen. mir egal. genauso wie mir dieses selbstbeschränkung jetzt egal ist. denn andererseits will ich hier nur sachen bringen, die mir wichtig sind. und das ist hier so. denn das unten folgende ist das beste lied, das es über dieses kleine kaff, in dem ich nun auch schon ein weilchen lebe und in dem ich eine familie gegründet habe, im moment gibt. ich habe es vor einer woche, als ich krank im bett lag und mich so durchs web klickte das erste mal gehört (nennt mich late adopter) und als Video gesehen und war sofort begeistert. Und ddieses Video zum besten Lied zum kleinen Kaff ist auch ein sehr gutes . Deshalb auch bei mir:


(Direktschwarzblau)

Weit und breit ist alles kaputt

Der folgende Bericht ist zwar schon vier Tage alt, aber bevor das Thema komplett aus unseren Köpfen verschwindet:

Sehr geehrte Damen & Herren, liebe Freunde & Kollegen,
anbei ein Bericht über die jetzige Lage im Gazastreifen aus der Sicht
von medico und seinen Partnern. Die Weiterleitung, Verbreitung und
Veröffentlichung dieses Berichts ist erlaubt und erwünscht. Vielen Dank
auch im Namen unserer Partner für die kräftige Unterstützung in Wort und
Tat, die uns in diesen deprimierenden Tagen viel Kraft gegeben hat.
Beste Grüße aus Jerusalem
Tsafrir Cohen
Representative in Palestine & Israel
medico international e.V.
www.medico.de

Die israelischen und palästinensischen medico-Partnerorganisationen führen ihr Nothilfeprogramm im Gazastreifen fort. Die „Palestinian Medical Relief Society“ versorgt Verletzte in ihren Kliniken und verteilt Decken, Matratzen und Wasser. Die „Ärzte für Menschenrechte – Israel“ schicken notwendige Medikamente. Darüber hinaus unterstützen mehrere israelische Ärzte ihre palästinensischen Kollegen in Gaza. medico international unterstützte die Nothilfe seiner Partnerorganisationen für den Gazastreifen bisher mit 174.000 Euro.
Palestinian Medical Relief Society (PMRS)

Täglich entdecken die Mitarbeiter des medico-Partners Palestinian Medical Relief Society (PMRS) neue menschliche Tragödien. „Wir hören täglich von Verwundeten, die in und außerhalb von Gaza trotz der weltweiten Hilfsaktionen an ihren Verletzungen sterben. Viele Hunderte von Menschen werden noch immer vermisst. Ihre Familien leben in Ungewissheit, ob diese noch immer unter den Trümmern begraben liegen, oder ob sie in israelische Gefangenschaft geraten sind. Immer wieder finden wir Familien, die ohne Hab und Gut vor ihren Häusern kauern und sich in einer Art Schockstarre befinden“, berichtet der Direktor des PMRS-Nothilfeprogramms Dr. Aed Yaghi.

Die vier Basisgesundheitskliniken der PMRS sind wieder voll funktionsfähig: Sie empfangen täglich Hunderte von Patienten. Die Klinik in Jabalia ist nach wie vor 24 Stunden am Tag geöffnet. Sozialarbeiterinnen besuchen eine Familie nach der anderen, um den jeweiligen Bedarf zu ermitteln und die entsprechenden Stellen – die Physiotherapeuten oder die Ärzte der PMRS bzw. die Behörden - zu informieren. Sie verteilen Decken, Matratzen, Wasser und prüfen, welche Familie besondere psychologische oder materielle Unterstützung benötigt.

Die mobilen Kliniken fahren täglich in die am schwersten zerstörten Orte, um möglichst viele Menschen zu erreichen und niemand seinem Schicksal zu überlassen. Sie stehen vor einer riesigen Aufgabe: „Jeder bedarf Hilfe und auch wir selbst – mit all unserer Erfahrung - stehen manchmal ohnmächtig da und hoffen, dass uns persönlich jemand zu Hilfe käme.“
Ärzte für Menschenrechte – Israel (PHR-IL)

Die Ärzte für Menschenrechte – Israel (PHR-IL) schicken notwendige Medikamente und andere medizinische Hilfsgüter nach Gaza. Darüber hinaus konnten sie mehrere israelische Ärztedelegationen nach Gaza senden. Leider verbieten die israelischen Behörden die Einreise jüdischer Ärzte, sodass nur arabisch-palästinensische Israelis an diesen Missionen teilnehmen können. „Ganze Bezirke sind ausradiert worden. Es war unerträglich, sich das anzuschauen, aber wir werden zurückkehren. Unsere Ärztedelegationen müssen helfen, wo sie nur können, etwa bei Operationen in den Krankenhäusern“, sagt Dr. Salah Hajj Yihyeh von PHR-IL. „Das Gesundheitssystem von Gaza ist einfach nicht in der Lage, die Bevölkerung selbstständig zu versorgen, während die Blockade fortgeführt wird. Das ist auch unsere Art, Solidarität zu zeigen.“
Schneisen der Zerstörung und Trümmerfelder

Um sich einen Überblick über das Ausmaß der Zerstörungen und den weiteren medizinischen Bedarf zu verschaffen, ist zurzeit der deutsche Arzt Dr. Ralf Syring für medico international im Gazastreifen tätig. Er berichtet: „Es gibt zwei Arten von Zerstörungen. Zum einen die gezielte Zerstörung von ganz bestimmten Gebäuden. Zum anderen die Zerstörungen, dort wo Bodentruppen vordrangen. Die israelischen Panzer haben dort einfach alles niedergewalzt - auch Hühnerfarmen, Häuser, landwirtschaftliche und zivile Infrastruktur. Weit und breit ist alles kaputt. Ein paar verbrannte Häuser stehen noch inmitten einer Mondlandschaft. Bei solchen Angriffen wurden auch sehr viele unbeteiligte Menschen getötet.“

Ein Großteil der Industrieanlagen und der landwirtschaftlichen Betriebe wurden zerstört. Darüber hinaus wurden Schulen, Krankenhäuser, Kliniken, Wasser-, Abwasser- und Elektrizitätsinfrastruktur, sowie andere öffentliche Gebäude zum Teil schwer beschädigt. Diese müssen dringend repariert werden. Die Einfuhr von Gütern, wie Zement, Eisen, Röhren oder Ersatzteile wird jedoch fast komplett verhindert. Seit Beginn der Waffenruhe dürfen nur durchschnittlich 135 LKW-Ladungen täglich die israelischen Grenzübergänge in den Gazastreifen passieren. Um den unmittelbaren Bedarf zu decken, wären laut UN jedoch mindestens 500 LKW-Lieferungen täglich nötig. Der Zugang von humanitärem Personal hat sich seit dem 23. Januar verbessert, erreicht aber noch nicht den notwendigen Umfang.
Kritik an israelischer Blockade des Gazastreifens

medico international fordert zusammen mit seinen Partnerorganisationen PMRS und PHR-IL die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens. Der Repräsentant von medico international in Jerusalem, Tsafrir Cohen, erklärt: „Die seit anderthalb Jahren andauernde Blockade hat zum Zusammenbruch des wirtschaftlichen und sozialen Lebens im Gazastreifen beigetragen und den Konflikt angeheizt. Eine weitere Eskalation der Gewalt ist nur mit einer politischen Lösung aufzuhalten, die für die Bewohner des Gazastreifens auch in einer schnellen Verbesserung des Alltagslebens sichtbar wird. Die Aufhebung der Blockade wäre ein solches sichtbares Zeichen.“ medico international ruft deshalb die deutsche Bundesregierung und die EU dazu auf, mit Israel und den palästinensischen Konfliktparteien zusammenzuarbeiten, um ein Ende der Blockade herbeizuführen.
Spendenaufruf Gaza

Für die Wiederherstellung der medizinischen Grundversorgung und langfristige Rehabilitationsmaßnahmen werden weitere Spenden benötigt:

Spendenkonto: medico international
Frankfurter Sparkasse
Kontonummer 1800
BLZ 500 502 01
Stichwort: „Palästina“

Online spenden (https)

Blog von Tsafrir Cohen

Auguste

Auguste

Auguste kam aus der großen Stadt. Was sie in diesem Provinznest genau verloren hatte, ich weiß es nicht. Immerhin war es ein Provinznest mit einer renommierten Universität. Aber studiert hat sie nicht. Wahrscheinlich war sie Gouvernante oder ähnliches in einem Professorenhaushalt. Ich finde, sie sieht stolz aus. Aus gutem Hause.
Ich frage mich, wie es gewesen sein muss. Wie sie den Müllerssohn vom Dorf kennenlernte. Ob er bei ihren Dienstherren verkehrte? Der junge Student. Was eigentlich hat er studiert? Wer hat dem Müllerssohn das Studium ermöglicht? Wie waren sie zusammen. Wenn ich es richtig weiß, hat es lang gedauert, bis ihre Beziehung den offiziellen Status der Ehe erreichte. Wohl weil die beziehungsweise seine wirtschaftlichen Verhältnisse zunächst nichts anderes zuließen. Sind sie „miteinander gegangen“? Was haben sie sich versprochen? Wie sah wohl die Beziehung vor der Ehe aus? Haben sie sich füreinander „aufgehoben“? Warum haben sie solange aufeinander „gewartet“? Soweit ich es sehe, hat sie für ihn die Konfession gewechselt, haben sie zunächst einmal über die Konfessionen hinweg geliebt. Auch keine ganz einfache Sache damals. Was hat die junge Frau aus der großen Stadt an dem Mann aus der Provinz gefunden?

War er Soldat im 1. Weltkrieg? Wie haben sie diese Jahre, den Wechsel vom Kaiserreich zur Monarchie erlebt?
Er wurde Lehrer, sie heiraten. Als der erste Nachwuchs kommt, ist sie über 30,er über 40. Damals war das alt fürs Kinderkriegen. Es werden dennoch drei Kinder. Sie wohnen in einer Kleinstadt, einigermaßen zwischen ihren Geburtsorten und doch damals weit weit weg von beiden Heimaten.

Er hat sich später mit den Nazis angelegt, was ihn seinen eigentlichen Job gekostet hat. Er musste zwar nicht ins Gefängnis oder Schlimmeres, aber sie lebten am Existenzminimum. Wie ging es ihr damit? Wie war sie zu ihren Kindern? Wie war es, den Sohn im Krieg zu wissen? In der Kriegsgefangenschaft der Amerikaner? Wie erlebt sie das Ende des Dritten Reichs? Und die Geburt des ersten Enkels? Wie viele Enkel hat sie erlebt? Ich meine, sie sei kurz vor ihrem Mann irgendwann in den 1960ern gestorben. Aber ich weiß es nicht.

Von ihr habe ich kaum mehr als dieses Portrait. An sie hätte ich viele Fragen.

Ich mach mich nackig

Neulich auf Facebook (ja, ich bin da auch, wenn du mit mir befreundet sein willst, dann gib mir doch einen Tipp,woher wir uns kennen) wollte die Melli was über mich wissen. Und da ich will, dass wir uns alle vertrauen können, hab ich ihr natürlich sofort alles gesagt, was ich wichtig finde an mir. Und im Sinne des Informations-FKKs hab ich diese Daten auch in dieses kleine Blog eingepflegt. Und da ich immer mehr wichtig finde an mir, werde ich die Liste bei Bedarf (dauernd) aktualisieren. Damit ihr Bescheid wisst.

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