
Für den wunderbaren Phil!

Für den wunderbaren Phil!

(cc-by-nc für mich von phil. danke!)
Drei Stadtansichten von Berlin von wahrscheinlich 1942 (auf jeden Fall während des Zweiten Weltkriegs):

Bald soll’s ja wieder so aussehen dort, wo vor kurzem noch der Palast der Republik stand. Naja, die Uniformen werden wohl nicht gleich wieder so geschneidert werden, wie bei der Wehrmacht. Oder?

An der Fanmeile sieht es ja im Prinzip schon wieder aus wie damals. War ja nicht alles schlecht. Und der Pariser Platz kann ja nichts dafür. Sieht doch hübsch aus.

Ich bin mir irgendwie sicher, dass das hier die gegen Luftangriffe getarnte Unter den Linden ist. Ich weiß aber nicht warum. Ist das Gebäude im Hintergrund das Stadtschloss von der Seite?
Während auf der anderen Seite des Parks schon wieder Bürgerkrieg herrscht (ich weiß nicht was zynischer ist angesichts all der echten Kriege, zuletzt der israelische Angriff auf den Gaza-Streifen: Das sinnlose Geböller der Halbstarken so zu nennen oder dass sie ernsthaft versuchen, mit ihrem Geknalle Krieg zu spielen), schließe ich langsam das Jahr 2008 ab.
Nebengedanke: Lustiger Gruppenzwang der Christenheit, dass wir uns alle an diesen Kalender halten. Bei den Muslimen war schon vor einigen Tagen Jahreswechsel. Gibt es auch einen Kalender für Agnostiker? Ein Vorsatz für 2009 übrigens: Aus der Kirche austreten. Weiter im Text.
Ein tolles Jahr geht da gerade für mich zu Ende. Ganz privat. Und gegen die Weltgeschichte (Hört endlich auf mit dem Scheiß! Scheiß-Fanatismus auf Märkten, in Machtzentren und Gotteshäusern). Mein 2008 war super. Studium fertig, neue und bessere Wohnung, schöne Reisen, Job, liebe neue Freunde (manche ganz zufällig kennengelernt) vor allem aber ganz in Ruhe eine kleine Familie zusammengeschustert. Haste rischtisch jut jemacht! Der Rückzug ins Private. Kann das gut gehen? Erstmal war’s schön. Schauen wir, wie’s weiter geht.
Auf ein spannendes 2009!
Was man gern mal im Fernsehen sehen würde, aber eben nicht zu sehen bekommt, lässt einen in der Regel die Flimmerkiste eher als Relikt einer vergangenen Zeit behandeln.
ABER:
Die wunderbaren Popkulturaufarbeiter, die ménage à trois der Internetmeme, die nomnomnom-Lieben eben, haben ab Samstagnachmittag vor, 24 Stunden am Stück Fernsehen zu schauen.
Und das in Zeiten des Internets!!!
UNFASSBAR!!!
Und weil sie ein bisschen Schiss vor diesem Retro-Marathon haben, haben sie echte Briefe ins Land gesandt, um andere mit auf die Couch zu holen. Da sind dann dabei:
Nerdcore René, Jeriko, Julie Paradise, Miss Sopie, Benjamin Nickel (aka Der Tierpfleger), pasQualle, Retroaktiv Ben, der Logopäde, Nilzenburger, Peter Noster und ich. Die einen mehr so virtuell, die anderen kommen echt und leibhaftig ins Nomer-Hauptquartier und schauen dann, was so in der Glotze läuft und bloggen dazu live auf nom24.