Von Adventskalendern, Bands, Pferden, Beerdigungen und Möhren

Eigentlich poste ich hier und jetzt nur ein Video von einem Lied, das ich mag. Aber wie es dazu kam, will ich euch zuvor nicht vorenthalten.

Der Phil hat den Delphin mit einem Video gehauen, weil der wahre Björn in seinem Blog nach langer Pause (kenn ich irgendwoher, das Phänomen) mal wieder was raushaut, nämlich einen Adventskalender, in dem hinter dem fünften Türchen tolle Musikvideos waren, unter anderem auch eins, wie Band of Horses “Funeral” intonieren, was eben den Phil an sein Video erinnerte.
Mich erinnerte der Titel “Funeral” an mein aktuelles Lieblingslied “P.S., You Rock My World” von Eels, welches wie folgt beginnt: I was at a funeral the day I realised, I wanted to spend my life with you.
Schön, nicht?

Jetzt fand ich im Web von diesem meinem aktuellen Lieblingslied leider kein Video, das meinen Wünschen bezüglich Tonqualität und Bildfolgenspannung entsprach, weshalb ich es hier nicht einbetten wollte.
Allerdings gibt es das wundervolle Video von “Last Stop: This Town” (auch Eels), das mich damals zum Eels-Freund machte und auch entfernt mit Beerdigungen zu tun hat, beginnt es doch mit: “You’re dead but the world keeps spinning.”


(Direktletzterhalt)

Hypnotized

Im schlimmsten Fall klingt es wie Stuttgart nachts auf der Theodor-Heuss-Straße im Sommer 2002. Und das sind dann doch schöne Erinnerungen. Im besten Fall lässt es den Sommer noch lange weitergehen:


(Direkthypnose, letztlich via)

Incancellabile

Ja, verdammt, ich hab mir Sorgen gemacht. Und dann melde ich mich, weil ich wissen will, wie es geht (ja, ich könnte mich auch so öfter melden) und du gehst ran und im Hintergrund läuft Laura Pausini.

Tanz Deine Revolution

Am Samstag wandert der engagierte Kapitalismuskritiker in der BRD durch Frankfurt und Berlin um eine andere Welt zu erlatschen. Wohl dem, der da im Vorfeld seinen Rhythmus gefunden hat.
Den Berlinern kann dabei am Freitagabend geholfen werden. Rainer von Vielen spielt in der Stadt auf und macht unter anderem die Revolution tanzbar:


Direkt-Revoltanz

Und wer schon mal vorhören will, das 2001er-Album “0160-98236130″ gibt der Künstler hier für lau.

don’t be afraid of what you’ve learned

ich mag gitarrenpop und eingängige melodien. schunkeln mit indie-entschuldigung, sozusagen. hier gehen wir:


direktpelzi
furr von blitzen trapper.

Du kannst so hässlich sein

Ich hab mir irgendwann mal vorgenommen, hier nichts zu posten, was eh überall zu finden ist. ich weiß, dass das manche quasi als einen verrat an der idee der vernetzung im online-universum sehen. mir egal. genauso wie mir dieses selbstbeschränkung jetzt egal ist. denn andererseits will ich hier nur sachen bringen, die mir wichtig sind. und das ist hier so. denn das unten folgende ist das beste lied, das es über dieses kleine kaff, in dem ich nun auch schon ein weilchen lebe und in dem ich eine familie gegründet habe, im moment gibt. ich habe es vor einer woche, als ich krank im bett lag und mich so durchs web klickte das erste mal gehört (nennt mich late adopter) und als Video gesehen und war sofort begeistert. Und ddieses Video zum besten Lied zum kleinen Kaff ist auch ein sehr gutes . Deshalb auch bei mir:


(Direktschwarzblau)

xxx-mas


Björn Kleinhenz - XXX-Mas from hermsfarm on Vimeo.

klein und melancholisch, genau deshalb groß und wunderschön (via).

Wie Hannover

Vor rund 48 Stunden ging es in den Popsplits auf rbb um den Song “Life’s a beat” von Plan B. Es ging also um einen Song von Johnny Haeusler.
Ich kannte Plan B nicht. Also zwar weiß ich, dass es die gab und kannte auch schon die Story, wie sie mal Vorgruppe von The Clash wurden. Aber musikalisch habe ich mir, ehrlich gesagt, nie die Mühe gegeben, Plan B. kennenzulernen. in der Nacht auf Samstag aber, nachdem ich beim ndr gesehen hatte, dass Nana Mouskouri weint ein Buch über Prokratination geschrieben hat, hab ich reingeschaut bei den Popsplits. Voll der Punk war meine Idee von Plan B, von wegen Clash-Support und so. Und dann war das aber gar nicht so. Im Gegenteil, mich erinnerte das doch alles an eine andere Band. Sogar an dem Punkt, an dem Johnny erzählt, die Plattenfirma fand das 1993 voll doof, dass er mit verzerrter Stimme singt, dachte ich, aber das haben DIE doch damals auch gemacht. Jetzt habe ich ein bisschen Plan B gehört und mit denen verglichen und ich bleibe dabei:

Wer Plan B mag, müsste auch Fury in the Slaughterhouse mögen (Zumindest bis “Brilliant Thieves”).

Ich mochte die mal ganz arg. Trotz Hannover. Ich hab einige großartige Konzerte von denen erlebt, zu ihrer Musik geknutscht und so weiter, manchmal auch teenie-esk einsam am Räucherstäbchen ein Tränchen verdrückt, während ihre Platten liefen.
Deshalb: Nichts für ungut, Johnny. Ich mein’s gar nicht so böse, wie es auf den ersten Blick aussieht. Ich mein’s eigentlich überhaupt nicht böse. Und hey, Dein “icy” hat die gleiche Motivation wie Wingenfelders “Rainy April Day” auf der “The Hearing and the Sense of Balance“.

Nun ja. Auch Fury in the Slaughterhouse sind so eine 90er-Nostalgie-Kiste und mittlerweile aufgelöst. Die 90er… Dieses komisch hippieske Jahrzehnt mit Neonfarben, Basecaps und Holzfällerhemden zwischen Nirvana und Mark ‘Oh. Meine Adoleszenz-Zeit. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Wie Hannover.


(Direktpäckchen)

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