Noch alles heil, mann?

Selbst wenn in der deutschen Wikipedia Mist steht oder stand über das Bundestagsmitglied der Die Linke Herrn Heilmann (Wikipedia-Artikel, der u.a. auch einen Link zu Heilmanns Homepage aufweist), ist es ernsthaft nötig, mit wikipedia.de gleich eine übergeordnete URL sperren zu lassen? Sind ja mal wieder krasse Geschütze, die hier aufgefahren werden. Das ist ja ein ganz bisschen so, wei wenn dem Spiegel aufgrund angeblich falscher Tatsachenbehauptungen in einem nicht sonderlich großen Artikel vorübergehend den Abo-Vertrieb untersagen würde. Ob das verhältnismäßig wäre?

Wie mistig was in dem Wikipedia-Artikel war, ergo warum Herr Heilmann so hart agieren lässt, das erschließt sich ja nicht sonderlich eindeutig.

Bitte einkriegen Herr Heilmann. Danke.

Update (16.11., 22:56):
Bin ja einigermaßen froh, nicht auf den beanstandeten Inhalt des Wikipedia-Artikels eingegangen zu sein. Denn auch wenn die von Heilmann angestoßene (und mittlerweile bereute) und von einem Gericht angeordnete URL-Sperrung weiterhin nicht auf meine Zustimmung stoßen, es ist nicht sooo einfach, wie manche Antikommunisten es gerne hätten. Mehr dazu in einem der besten Politanalyseblogs, die ich kenne (und mit dessen Autor ich zusammen anderswo arbeite und gern auch mal feier, was aber auch objektiv nichts an der Güte seiner Politanalysen ändert): Hier zu Heilmann

Damenopfer

Ich weiß ja, dass die Linkspartei so schlimm ist, dass gestandene Demokraten noch nicht mal mit ihr gegen Antisemitismus sein können. Insofern können gestandene Demokraten mit Stalins Enkeln erst recht keine Landespolitik machen. Und wenn dann eine Frau daher kommt und dieses auch von ihr gegebene Versprechen brechen will, weil die realpolitische Situation so ist, dass im Zusammengehen mit den Mauerbauern und Gulag-Betreibern dazu führen würde, dass ein xenophober Rechtsaußen mit Spendenaffärenvergangenheit weniger was zu sagen hätte in diesem unserem Land, dann ist dieser Wortbruch so schlimm, dass ihr vier Parteifreunde die Unterstützung versagen und damit Parteitagsbeschlüsse und Kolaitionsverträge platzen lassen. Drei davon nach monatelanger scheinbarer Loyalität.
Ypsilantis Wortbruch bezüglich möglicher Koalitionspartner war dumm (also eigentlich war das Versprechen vor der Wahl dumm), aber der Wortbruch der miesen Drei zum jetzigen Zeitpunkt ist bösartig. Dumm ist er freilich ebenfalls. Denn diese SPD wird in Hessen erstmal eher keinen Blumentopf mehr gewinnen. Obwohl. Jetzt, wo die machtgeile Frau demontiert ist, können ja wieder Männer, denen diese Eigenschaft ja von Natur aus völlig fremd ist, das Ruder herumreißen.

Ich finde, man kann nicht deutlich genug sagen, wie widerlich das Verhalten dieser Drei ist. Das ist die mieseste Form der Demontage ihrer Spitzenkandidatin. Sie hätten Monate der parteiinternen Diskussion Zeit gehabt, die rotrotgrüne Nummer zu verhindern. Aber nein, jäh platzen lassen ist viel medienwirksamer. So was passiert in der SPD nur Frauen. Das ist strukturelle Misogynie. Und die wird heute Abend unhinterfragt von den Medien weitergetragen. Der Königinnenmord wird als solcher kaum thematisiert, die Kommentatoren ätzen genüßlich über Frau Ypsilantis Scheitern und sind offen froh darüber, dass die Kommunisten nicht an die Macht kommen, über die widerliche Feigheit der abtrünnigen SPDler, will kaum einer reden.

Warum über diesen Verrat reden, wenn der Antikommunismus siegt und eine Frau für dumm verkauft werden kann?

Schwanz ab

Im Stehen pissen ist männlich, eigentlich auch die einzig ehrenwerte Art des Urinierens, alles andere kommt einer Kastration gleich. Oder?
Kürzlich war ich im Geburtshaus bei so einem Kurs, der werdende Eltern aufs kommende Kind vorbereiten soll. Geburtshaus klingt jetzt nicht gerade nach einem Ort, an dem harte Kerle rumhängen. Männer, die sich Gedanken über Tragetücher, Stoffwindeln, Kräutertees und dergleichen machen, schaffen es dennoch, im Stehen ins Sitzklo zu strullern.
Wobei.
Natürlich geht ein relevanter Teil der Pisse daneben. Wie immer beim Stehpinkeln. Das mag schnell gehen, aber hygienisch ist es nicht. Selbst der, der die Fliege im Urinal auch noch nach der zehnten Maß problemlos trifft, wird das einsehen, wenn er einmal in einer hellen Hose Sommerhose vor der Rinne stand. Oder schaut mal auf eure Schuhe nach dem Baumwässern.
Im Stehen Pinkeln ist vielleicht eklig, aber nicht männlich. Mehr so dumm.

Und wo ich gerade bei dummen Männern bin:

He, Jungs! Wollt ihr euch bitte mal ganz schnell selbst entmannen und freiwillig aus dieser Gesellschaft austreten und erst wiederkommen, wenn ihr im 21. Jahrhundert angekommen seid?!
Gestern lese ich in der Berliner Zeitung über eine Studie, die uns Männer zwischen 15 und 42 zum Thema Vaterschaft befragt hat. Und da steht dann:

47,8 Prozent meinen, “wenn Kinder da sind, sollte der Mann arbeiten gehen und die Frau zu Hause bleiben und die Kinder versorgen”.

Das ist nicht euer Ernst, Kollegen, oder? Ist fast jeder Zweite von uns so ein ewig gestriges Arschloch? Ich fass es nicht. Das ist ein so unglaublich starres, spießbürgerliches und chauvinistisches Rollenbild, ich könnte platzen vor Entgeisterung. Dass eine solche Lebensvorstellung für viele Paare rein ökonomisch nicht funktioniert sei mal nur nebenbei erwähnt, denn so eine Meinung ist ja nicht gleich realisiert. Dass das Patriarchat noch so tief drin steckt, schockt mich dennoch. Ich setz mich aber auch auf die Schüssel.
Oder heißt dieser Wert, dass andersrum 52,2 Prozent von uns problemlos eine gleichberechtigte Beziehung führen wollen, vielleicht gar damit klar kämen, wenn die Frau malochen geht? So rum gesehen ist ja schon viel passiert.

Verletzen

I.
Sag mal, wolltest Du ihr eigentlich weh tun? Sie ließ mir keine andere Wahl, hab ich gesagt. Hätte ich mit Ansage gehandelt, das wäre alles schief gegangen, hab ich gesagt. Hab ich recht? Zumindest fällt es mir schwer, die Karten auf den Tisch zu legen. Konfliktscheu. Bequem.
Moment.
Welche Konvention, welche Tradition, welche Prägung bringt mich denn dazu, dass ich nicht ruhig tun und lassen kann, was ich für richtig halte?
Wieso hat dieses Mimosentum eigentlich die große Kraft, mich in Rechtfertigungsdruck zu bringen?

II.
Eigentlich würde ich dir gern eine reinwürgen. Eigentlich hätte ich mehr als eine Erklärung dafür, warum das alles so schief läuft bei dir. Ja, schief läuft. Auch wenn du so tust, als ob das normal wäre. Du hast so konsequent Fehler gemacht, dass du das jetzt verschleiern musst. Irgendwie will ich Dir das sagen. Weil du mir zuviel bist. Aber dann wär ja ich der Arsch, der Deine Schwachheit nicht respektiert. Also halt ich die Fresse und fress das in mich hinein.

III.
Du bist ein Trampel. Und dumm. Du bist laut. Und kein bisschen zurückhaltend. Bin ich der, der Dir das sagen muss? Oder kann ich warten, ob es egal wird? Muss ich warten, bis es egal wird? Ich bin nicht der einzige der das so sieht. Aber alle schweigen. Weil sie Deine Reaktion fürchten? Weil sich persönliche Kritik nicht gehört? Keiner traut sich.

IV.
Du ist nur ein abstrahiertes Beispiel. Sie auch. Ich nicht. Wer eins dieser Personalpronomen auf sich bezieht, fühlt sich berechtigterweise angesprochen, auch wenn konkret du, sie oder ich hiermit nicht gemeint waren. Wer eins dieser Personalpronomen auf sich bezieht, hat ein Problem.

Was ist mein Problem, dass ich Dich schier nicht aushalte? Und Dich auch nicht? Und Dich. Was ist mein Problem, dass ich Dich dennoch ertrage? Und Dich auch? Und Dich. Wieviele seid ihr? Oder bin ich es? Warum kotzt ihr mich so an? Woher kommt diese Wut? Gestern gings mir doch so gut. Eingentlich ist doch alles super. Zumindest bei mir. Kann mir doch der Rest egal sein. Heul Du doch. Eigentlich nicht mein Problem. Warum doch? Weil am andern immer die eigenen Fehler nerven? Weil die offenen Karten offene Messer wären, in die dann auch ich laufen würde?

dein arbeitsplatz, mein lieblingscafé, du arsch

diese grundidee, lattemacchiatotrinken zur arbeit zu deklarieren, behagt mir. ich nehme mir selbst gern die mobile schreibmaschine mit in die örtliche gastronomie. alles super. aber wieso sind die drei sofaecken für vier personen immer immer immer von jeweils genau einem digitalen bohemien besetzt??? wie assozial ist das? warum muss ich mich mit drei freuden an den katzentisch setzen, weil du und dein macbook unbedingt eine couch und zwei sessel belegen müssen?
dumme sau.

Kommt herunter, reiht euch ein?

Ich war ja schon auf einigen Demos. Damals, in den 1990ern gegen Nazis, gegen den Irakkrieg vom alten Bush, für den Frieden, für Jugendhäuser, gegen Kohl. Im neuen Jahrtausend gegen den Irakkrieg des zweiten Bushs, für eine bessere Hochschulpolitik, für Wagenburgen und besetzte Häuser, gegen das System. Zuletzt gegen Vorratsdatenspeicherung und Co.
Die Demo vergangenen Samstag zu diesem Thema hat mir die Sinnfrage zum Demo-Besuch auferlegt. Mir ist es wichtig, mehr Engagement als nur das Kreuz des Wählers zu zeigen. Ich glaube, dass öffentlicher Protest nötig ist und wirksam sein kann. Die Verhinderung des Treffens islamfeindlicher Neorechter vor einigen Wochen zeigt eindrücklich, dass “reclaim the streets” die richtige Forderung sein kann. Aber die gute alte Latsch-Demo, ist die noch das richtige Mittel für Protest?

Natürlich ist es eine beeindruckende Sache und sehr sehr demokratisch, libertär und angstfrei, wenn religiöse Gruppierungen, Berufsverbände, bürgerliche Parteien und linksradikale Strömungen angesichts des gemeinsamen Gegners “Freunde des Überwachungsstaats” sich in ihrem Dagegen verbünden, die Differenzen zu Hause lassen und zusammen protestieren. Aber will ich wirklich mit den Jungliberalen auf einer Demo sein?

Will ich auf einer Demo mitlaufen, bei der eines der größten Transparente Werbung für Youtube verkündet, statt sich den Forderungen der Veranstalter anzuschließen?

Fehlt es mir am Wissen, um die kulturellen Codes der linkspolitisch aktiven Kids zu entziffern, oder waren die pechschwarz angezogenen Teenies in den nagelneuen Markenklamotten und den glattrasierten Schädeln und den markig-machohaften Begrüßungsgesten am Ende gar keine Antifas, sondern echt nur auf Krawall (den es gar nicht gab) aus?

Was bringt eine Latschdemo am Sonntagnachmittag über eine Einkaufsstraße, auf der einen höchstens Touristen wahrnehmen?

Mehr als mediale Aufmerksamkeit (die ja durchaus von Bedeutung ist), kann so was nicht bringen. Wenn dann aber die Demoleitung so, Entschuldigung, saublöd und/oder unerfahren ist, völlig utopische Teilnehmerzahlen herumzuposaunen, dann wird die Gier nach dieser Aufmerksamkeit peinlich. Meine direkten Mitdemonstranten sind meine Zeugen, mir kam die Größe des Demozugs von Anfang an traurig klein vor. Ich kenne das Spiel, dass die Polizei sehr sehr knapp zählt, die Veranstalter aber großzügig aufrunden. Und ich war in den vergangenen mehr als 15 Jahren auf genug Demos, gerade auch in Berlin und dort Unter den Linden, dass ich mir zutraue ungefähr vergleichen zu können. Ich hatte während der Demo gehofft, dass wir über 10.000 sind und war positiv überrascht, als die Polizei von 15.000 Teilnehmern sprach, was wohl heißt, dass es doch ein paar mehr waren. Mehr als 30.000 aber wohl kaum.
Sind das wenige?
Jein, mit einer Tendenz zum Nein. Für eine zentrale, bundesweite Demo zu einem so existentiellen Thema wie Freiheit, Grund- und Bürgerrechte ist ein Fußballstadion voll Leute immer traurig im Vergleich mit beispielsweise den Zuschauerzahlen eben der Bundesliga. Und wenn 30.000 erwartet wurden und höchstens so viele kommen ist das auch nicht berauschend.
Andererseits: Zu einer Demo im Nordosten der Republik am Sonntagnachmittag werden wohl kaum sonderlich viele Berufstätige aus Freiburg oder Garmisch-Partenkirchen anreisen. Der Termin sprach jetzt nicht gerade für überbordenden bundesweite Teilnahme. Und dennoch waren es deutlich mehr als vergangenes Jahr. Und das, obwohl mit Bankenkrise, Börsencrash und Co. gerade andere Themen in der gesellschaftlichen Wahrnehmung sicher oben stehen. Es wäre also gar nicht nötig gewesen, völlig falsche Zahlen herauszubrüllen (dies ist wohl mittlerweile Konsens, in der Pressemitteilung zur Demo werden keine Teilnehmerzahlen genannt, nur die Länge des Demozuges angegeben).

Ich bin kein pietistischer Protestant und kein altlinker Dogmatiker. Ich erlaube mir, Spaß zu haben. Auch auf Demos. Gern auch mit tanzbarer Musik. Es geht ja ums Präsenz-Zeigen und nicht darum, möglichst traurig zu sein. Aber nach einen sonnigen Herbstspaziergang zu Technomusik erst aufgekratzte Entertainmentsprüche statt einer Abschlusskundgebung hören zu müssen und dann kommt Dr. Motte und schwurbelt sinnloses Zeug daher, das ist nicht so ganz meine Idee von politischer Kundgebung. Aber ich hielt die Berliner Love Parade auch für eine Party.

Und dann gibt es da noch eine Humorgrenze für mich: Der staatliche Überwachungswahn ist Teil einer Ideologie und Teil einer Industrie. Das Misstrauen gegenüber den Beherrschten ist bei konservativen Machteliten sehr sehr groß. Die Profitmöglichkeiten derer, die dank laschem Datenschutz etwas verdienen können, auch. Die steigende Überwachung und die Beschneidung der bürgerlichen Freiheiten haben komplexere Ursachen als “Schäuble”. Nun mag dessen Konterfei eine gute Schablone, ein passendes Label für den eigenen Protest hergeben, immer hin entblödet sich der Bundesinnenminister regelmäßig mit neuen Ideen, wie er uns kollektiv einsperren kann. Aber: Die aktuelle sogenannte Sicherheitspolitik hat nun mal eher gar nichts mit Herrn Schäubles attentatsbedingter Lähmung zu tun. Traurig, dass darauf auch am vergangenen Samstag immer wieder angespielt wurde.

Ebenfalls allergisch reagiere ich auf Kinder-Instrumentalisierung bei Demos. Offensichtlich noch vor dem Stimmbruch stehende Kinder haben meiner Meinung nach nicht die reflektorische Fähigkeit zu verstehen, wofür genau sie gerade demonstrieren. Muss auch nicht sein. Um das zu lernen, werden sie groß und je früher sie solche Veranstaltungen kennen lernen, umso mehr Erfahrung werden sie hoffentlich später haben, um ihr eigenes politisches Engagement zu definieren. Aber wenn diese Kinder dann Demoparolen über den Lautsprecherwagen schreien dürfen, dann kommt mir das unpassend und lächerlich vor.

Das kommt jetzt viel vertrockneter als ich es meine, aber unterm Strich hat mir da am am Samstag ganz massiv der angemessene Ernst und der Bezug zur Sache gefehlt.

Berlin weiht zentrales Denkmal zum Tschetschenien-Krieg ein!

Palastruine
Das Denkmal steht auf der Museumsinsel mitten im Herzen Berlins. Zyniker behaupten, hier wird lediglich ein stück politisch ungeliebte Architektur sinnlos abgerissen.

Get up, stand up, stand up for your rights

Was ich hier schreibe, ist immer noch wenig, aber so insgesamt hinterlasse ich dann doch schon seit bald zwei Jahren da und dort meine veröffentlichten Spuren im Sand Netz. Bei diesen Veröffentlichungen entscheide ich, was für Daten von mir wo rauskommen. Aber beim dazugehörigen Surfen, beim Telefonieren, Mailen und Reisen werden Daten von mir gesammelt und ausgewertet, ohne dass ich das will oder beeinflussen kann, Das ist Scheiße. Ich will auch hier entscheiden dürfen, welche Informationen von mir wer bekommt. Ich will kein Telekommunikationsunternehmen, das meine Kommunikationsdaten speichert (oder von Staats wegen speichern muss), um sie dann an Datensammler verkaufen oder öffentlich verlieren zu können (soll ja vorkommen). Ich will einen Staat, der mich als einen von rund 80 Millionen Souveränen ernst nimmt und für mich da ist und mich nicht andauernd verdächtigt. Der Staat hat mich nicht vorbeugend zu überwachen. Dich auch nicht.

Deshalb geht’s zu diesem Thema auch in diesem Herbst auf die Straße. Ich hoffentlich nicht allein in Berlin. Los geht’s am Neptunbrunnen (Alexanderplatz) um 14:00 Uhr. Nach der Demo gibt’s Musik zum Protest. Andernorts in vor allem Europa könnt ihr am Samstag ebenfalls gegen den Überwachungswahn auf die Straße. Solltet ihr fußlahm sein und euer Geld nicht komplett in der sogenannten Bankenkrise atomisiert wurde, dann wisset: So ein Widerstand kostet Geld. Geld, das ihr spenden könnt.

Und hier Frage und Aufruf an die Combo: Wer ist am Samstag dabei beim Bloggerblock (und wo treffen wir uns)?

Spam

Sagt mal ihr Besserwissenden,

woher kommt es, dass ich hier nach wenigen Tagen des seichten Postens schon regelmäßig (von Akismet abgefangene) Spamkommentare bekomme, während damals bei bloggerDOTcom in beinahe zwei Jahren gerade mal eine Handvoll von dem Scheiß auflief?

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