Eigentlich wollte ich ja leise umziehen. Das alte Graubrot in Würde verschimmeln lassen und hier einfach anfangen. Aber: Derart liebe Bitten sollte ich nicht abschlagen:
Hier bin ich also. Eigentlich schon seit 16 Tagen. Oder auch nicht. Denn die Postingfrequenz ist ja eher so anfallartig alle Woche(n) mal. Warum?
Weil das Leben hinter Björn Grau ein spannendes ist wie schon lange nicht mehr. Schlimm? Im Gegenteil. Warum fließt es dann hier nicht ein? Nun, Bloggen kostet Zeit. Und ich habe gerade mehr Möglichkeiten als Zeit. Und mir sind offensichtlich andere Dinge wichtiger als Bloggen.
Ein toller Satz für einen offiziellen Relaunch.
Es wird noch schlimmer: Ich würde hier gerne weniger chaotisch die unterschiedlichsten Themen abfeiern. Ich weiß nur noch nicht, auf was ich mich beschränken will. Das hemmt auch beim Schreiben. Weil der eine Post könnte ja der sein, der hier nicht mehr hingehört. Manches würde ich hier gern weglassen, aber dennoch mitunter irgendwo posten. Noch ein Blog eröffnen? Wo ich für das eine schon nur noch bedingt Zeit habe?
Ich beginne nicht mit breiter Brust. Ich beginne verhalten. Aber ich bleibe dabei: Ich beginne. Jetzt. Seit sechszehn Tagen. Morgen. Ihr werdet schon sehen.
Also frischt Eure Feedreader auf, korrigiert die Blogroll (ich fülle meine auch bald, versprochen), posaunt es hinaus ins Bloggerdorf:
Das Graubrot ist tot, es lebe das Graubrot!
(Ansonsten ist es ja nicht so, dass ich keinerlei Spuren im Web hinterlasse. You can find me in da Club, ich meine: hier, hier, hier, hier (die “Dokumente” sind aktuell), hier, bei facebook (warum eigentlich?), bei friendfeed (müsste ioch mich mal näher mit befassen und sinnvoll füllen) und einen delicious-account habe ich auch. Ihr dürft mir auch weiterhin was schenken.)


